Vorderansicht Oberlaubenstallein erster Arbeitseinsatzdie Gründungsversammlung  
 

.Im Jahre 1283 wird der Ort als "Borchartdisdorp" erstmals erwähnt. Die Gründung des Dorfes könnte bis in die Wendenzeit zurückreichen. Denn, bei der Ausbaggerung des Dorfteiches im Jahre 1875 fand man eine römische Bronzemünze aus der Zeit des Kaisers Antonius Pius (138-161 n.Chr.). Im 2. und 3. Jahrhundert sind wohl viele römische Münzen nach Ostdeutschland und Skandinavien gelangt und auch in Ostpreußen als Grabbeigaben verwendet worden. Auch Ausgrabungen in der Kirche, die Scherbenfunde aus der Zeitenwende zutage brachten deuten darauf hin. Nach 1157 wanderten die flämischen Kolonisten ein. Bis in die heutige Zeit ist die Landwirtschaft prägend für den Ort. Von den ca. 174 Einwohnern gehören ca. 135 der Evangelischen Kirche an

Dorfkirche Borgisdorf
Im Kern spätromanischer Feldsteinbau mit eingezogenem Chor. Der Westturm neugotisch in Backstein von 1896. Der Altaraufsatz ist von 1717 und die Glocke wurde im Jahr 1581 gegossen. Die immer noch rein mechanische Kirchturmuhr (Fa.Rochlitz) und die Orgel (Fa.Schuke) stammen aus dem Jahr 1897.

In der Mitte des Sackgassendorfes liegt ein großer Teich mit einer Insel. Diese diente vermutlich der Verteidigung der Bewohner gegen feindliche Angriffe und war als Burg befestigt. Die Befestigungsanlage mit einem rechteckigen Turm entstand vermutlich wie andere auch in den Jahren zwischen 1150 und 1300. Borgisdorf gehörte im vergangenen Jahrhundert zu den wenig ausgeprägt und gut erhaltenen Turmhügeln. Da der Teich allein noch nicht als Schutz genügte, verlief rund um die Insel in der Mitte des Teiches noch ein Graben. Ein Modell solcher Befestigungsanlage ist im Museum in Jüterbog zu sehen

Der zweistöckige Fachwerkstall mit überstehender Oberlaube aus dem Jahr 1835 auf dem Pfarrhof.

Weitere Informationen

 

 

 

weitere Informationen über die Kirchengemeinde www.borgisdorf.de